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„Die Rente ist sicher“ – dieses geflügelte Wort des früheren Arbeitsministers Norbert Blüm hielt sich jahrzehntelang in der breiten Öffentlichkeit. Inzwischen tourt der Arbeitsminister von damals als Karnevalsredner durch die Lande – und sein Versprechen von den „sicheren“ Renten geht heute allenfalls als Karnevalswitz durch. Denn wer in Deutschland nicht rechtzeitig vorsorgt, muss im Alter mit wesentlich weniger Geld auskommen als noch während seiner Erwerbstätigkeit.

Die private Rentenversicherung ist also zu einer wichtigen Säule der Altersvorsorge in Deutschland geworden. Als im Jahr 2002 die Riester-Rente eingeführt wurde, bekamen Rentner nur noch 67 Prozent ihres letzten Lohnes – für die meisten Rentner bedeutete dies einen starken Einschnitt in die Lebensqualität. Um diesen Einschnitt zu verhindern, bietet sich eine private Rentenversicherung an. Hier erhalten Rentner eine Aufstockung ihrer Altersbezüge zu einem Garantiezins – auch wenn sie in risikoreiche Anlagen wie Fondspolicen investieren, ist dieser Zins stets gesichert.

Wer im Alter also auf lieb gewonnenen Komfort nicht verzichten will und seinen Wohlstand ausbauen möchte, sollte über eine private Rentenversicherung nachdenken. Hier erhalten sie lebenslang garantierte Rentenzahlungen, außerdem ist auch eine Erhöhung der Rente durch zusätzliche Überschussrenten möglich. In den allermeisten Fällen entfällt sogar eine Gesundheitsprüfung. Und bei der Auszahlung einer privaten Rentenversicherung genießen Sparer vielfältige Steuervorteile.

Sparer müssen sich bewusst machen, dass eine private Rentenversicherung streng genommen eine Leistungsart der privaten Lebensversicherung ist – wer länger lebt, profitiert länger von den Bonuszahlungen. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und den Betriebsrenten ist die private Rentenversicherung allerdings eine sinnvolle und inzwischen auch dringend nötige Ergänzung der Altersvorsorge.


Bildnachweis: © rgbstock.com – meXXdlS vivekchugh

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