Posted on 28 November.2016

Von der Rente leben, das scheint heutzutage immer schwieriger zu werden. Deshalb kümmern sich viele Menschen in Deutschland schon am Anfang ihres Berufslebens um eine sichere Vorsorge. So brauchen sie sich die Frage zu stellen: Rente was nun – und keine Angst vor dem Ruhestand und der Rentenlücke zu haben.

Die finanzielle Vorsorge für den Ruhestand

Rente was nun, die Frage bezieht sich oft darauf, ob man im Alter noch genügend Geld zur Verfügung hat. Zum Glück gibt es viele Möglichkeiten, die gesetzliche Altersvorsorge durch private Maßnahmen aufzustocken. Abhängig vom Berufsstatus und vom Einkommen lohnt sich ein Riester Vertrag oder andere Vorsorgeversicherungen. Beim Thema „Rente was nun“ steht außerdem oft die Frage im Vordergrund, welche Einbußen man ggf. hinnehmen muss, wenn der Renteneintritt bereits etwas früher erfolgt.

Eine genaue Planung der Rente hilft den Menschen dabei, sich auf diese Phase nach dem Berufsleben vorzubereiten. Hierbei geht es einerseits um die finanziellen Aspekte, andererseits um die vielen Möglichkeiten, die ihnen in den letzten Jahren und ggf. auch Jahrzehnten noch offenstehen.

 

Für Rentner ist das Freizeitangebot in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen. Sportvereine, Ferienanbieter und ähnliche Stellen sorgen dafür, dass das Leben im Ruhestand nicht langweilig wird. (#01)

Für Rentner ist das Freizeitangebot in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen. Sportvereine, Ferienanbieter und ähnliche Stellen sorgen dafür, dass das Leben im Ruhestand nicht langweilig wird. (#01)

Rente was nun – die Umstellung vom Arbeitsleben zur Freizeit

Rentner haben niemals Zeit, dieser Spruch hat sich tatsächlich in vielen Fällen bestätigt. Hier scheint der Spruch „Rente was nun“ keine Rolle zu spielen. Das liegt daran, dass die Menschen im Rentenalter gerne aktiv werden. Sie helfen ihrer Familie bei Handwerkerarbeiten oder im Garten, weil sie sich noch rüstig fühlen. Außerdem sind sie gerne unterwegs. Sicherlich suchen sie sich auch oft zusätzliche Beschäftigung, um sich nicht überflüssig zu fühlen. Oft gibt es auch tatsächlich viel für sie zu tun, ob sie auf die Enkel aufpassen oder bestimmte Dinge für andere erledigen.
Für Menschen, die in Führungspositionen gearbeitet haben, ist die Umstellung oft besonders schwierig. Als Ruheständler fühlen sie sich fehl am Platz und haben das Gefühl, Rente was nun stehe ihnen auf der Stirn. Ihnen fehlt die Arbeit und auch die Anerkennung.

Das lässt sich jedoch durch viele private Kontakte und Unternehmungen wieder ausgleichen. Für Rentner ist das Freizeitangebot in den letzten Jahrzehnten stark angewachsen. Sportvereine, Ferienanbieter und ähnliche Stellen sorgen dafür, dass das Leben im Ruhestand nicht langweilig wird.  Manche Rentner interessieren sich für eine ehrenamtliche Beschäftigung. Auch diese kann dem Ruhestand neuen Sinn geben und außerdem die Tage und Jahre ausfüllen.

Viel Zeit aber oft weniger Geld

Die Rentenlücke spürt wahrscheinlich jeder, der in den Ruhestand geht. Das Leben wird zwar nicht teurer, aber durch die Freizeit, die man nun hat, scheint man sich nicht mehr alles leisten zu können. Bei der Frage: „Rente was nun„, geht es deshalb darum, dieses Ungleichgewicht auszubalancieren.
Allerdings stehen für die Rentner viele Möglichkeiten offen, sich zu beschäftigen oder sogar Geld dazuzuverdienen:

  • Nebenjobs (Kurierfahrer, Nachbarschaftshilfe),
  • Ehrenamt in Vereinen,
  • Volkshochschulkurse,
  • soziale Kontakte (Netzwerke),
  • neue Hobbys (Sport, Handarbeit usw.).

Diejenigen, die besonders große Probleme bei dem Wechsel von einer Vollzeitarbeit auf die Rentenzeit haben, können teilweise eine Weiterbeschäftigung mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Sie fungieren zum Beispiel als Berater. Eine solche Nebentätigkeit kann sich positiv auf die Rente auswirken.

Rente was nun, diese Frage unterliegt ebenso wie das Rentenalter selbst gewissen Veränderungen. Durch ihre Berufserfahrung haben die Rentner von heute tatsächlich eine enorme Kompetenz. Viele Arbeitgeber möchten sie deshalb nur ungern gehen lassen und freuen sich über die beratende Tätigkeit. Selbst wenn diese „Neu-Rentner“ nur relativ wenig Gehalt dafür bekommen, fühlen sie sich im Rahmen ihrer Teilzeitbeschäftigung weiterhin respektiert.


Bildnachweis:© Fotolia-Titelbild: blende40 -#01: Robert Kneschke

Über 

Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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