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Auf den ersten Blick wirkt die Idee gefährlich, doch tatsächlich bietet sie intelligenten Schutz für Sparer bei der gleichzeitigen Chancen auf attraktive Wertsteigerungen: Die fondsgebundene Rentenversicherung hat sich im Rahmen der Riester-Rente als beliebte Absicherung fürs Alter entwickelt. Denn eine fondsgebundene Rentenversicherung investiert in Aktienfonds und soll den Sparern somit ermöglichen, mehr Geld für die Altersvorsorge durch Kursgewinne an der Börse zu erlösen.

Eine fondsgebundene Rentenversicherung ist grundsätzlich eine gute Idee und beinhaltet nicht die üblichen Probleme, die Spekulationen an der Börse hervorrufen – die Wertschwankungen von Aktienfonds werden abgefedert, weil laut Gesetz die Anlagesumme vollständig geschützt sein muss. So sichern sich Sparer beste Chancen auf mehr Geld im Alter und müssen sich nicht mit mageren Sparzinsen abfinden.

Die fondsgebundene Rentenversicherung funktioniert denkbar einfach – die Sparanteile des Beitrages landen in einem Investmentfonds, der im speziellen Sondervermögen der Finanzinstitute verwaltet wird und somit besonders gut geschützt ist. Die Fonds können in unterschiedliche Wertpapiere und Anlageformen investieren, beispielsweise Aktien, Rentenpapiere oder auch Immobilien. Die fondsgebundene Rentenversicherung folgt der Wertentwicklung des Investmentfonds bis zum Beginn der Rentenzahlungen. Allerdings ist die Höhe der Rente somit nicht vorhersagbar.

Wer sich für eine fondsgebundene Rentenversicherung entscheidet, hat die Qual der Wahl: Er sollte bereit sein, sich um seine Fondsanlage selbst zu kümmern. Er kann die Verteilung der zukünftigen Sparanteile auf die verschiedenen Fonds ändern oder ganz neu verteilen. Außerdem muss er sich beim Eintritt ins Rentenalter entscheiden, ob er sich das Depotguthaben auszahlen (Kapitalabfindung) lassen oder eine lebenslange Rente erhalten möchte.


Bildnachweis: © rgbstock.com – mgQNUqu Zela

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