Pin It

Die Sicherheit eines Sparprodukts und die Renditechancen der Aktienmärkte – diese beiden Vorzüge bieten Fondssparpläne, die im Rahmen eines Riester-Vertrages zum Einsatz kommen können. Fondssparpläne sind denkbar einfach aufgebaut und funktionieren wie das gute alte Sparbuch. Es handelt sich dabei um einen Sparvertrag mit regelmäßigen Einzahlungen in einen Investmentfonds. Der Umfang des Anlagedepots steigt also regelmäßig an. So wird eine Grundlage für die Zusatzversorgung der Zukunft gelegt.

Für Anleger bieten sich bei einem Investment in Fondssparpläne viele Vorteile, die für die private Zusatzvorsorge im Rahmen der Riester-Förderung relevant sind. Der Anleger entscheidet selbst, welche Fonds er für die Riester-Rente auswählen möchte. Er kann den Sparplan jederzeit aufgeben oder pausieren. Außerdem werden ab einer gewissen Laufzeit der Fonds erhebliche Nachlässe auf den Ausgabeaufschlag fällig. Zudem ist es statistisch erwiesen, dass Aktienanlagen über lange Zeiträume meist mehr Rendite bieten als andere Geldanlagen.

Bei der Auswahl eines passenden Fondssparplans sollten Sparer allerdings einige Gebühren im Blick behalten, die fällig werden könnten: Ausgabeaufschlag des Fonds werden anteilig bei jeder Rate fällig. Daneben werden Verwaltungs- und Managementgebühren des Fonds berechnet. Diese fallen kontinuierlich, meist einmal im Jahr, fällig. Außerdem können noch Depotgebühren und weitere Gebühren durch die Bank, die den Fonds ausgibt, hinzu kommen. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass Fonds aus Aktien zusammengesetzt sind – und diese können starken Wertschwankungen unterliegen.

Bei Fondssparplänen, die für die Riester-Rente eingerichtet wurden, ist diese Gefahr allerdings begrenzt – die gesetzlich vorgeschriebene Garantie sichert Sparern zu, dass sie zu Rentenbeginn mindestens die eigenen Einzahlungen und staatlichen Zulagen erhalten. So würde sich ein Crash an den Finanzmärken nur geringfügig auf die Riester-Rente auswirken.


Bildnachweis: © rgbstock.com – mlJKFpM dyet

Pin It