Pin It

Jahrzehnte lange Arbeit, viele Überstunden und gelegentliche Enttäuschungen – ein Arbeitsleben ist meist mit viel Stress verbunden. Daher wünschen sich die meisten Menschen einen sorglosen Lebensabschnitt nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben. Doch im Rentenalter lauert die Versorgungsfalle – wer sich ausschließlich auf die staatliche Förderung verlässt, muss Abstriche bei der Lebensqualität machen. Doch es gibt eine Lösung: Die private Riester-Rente.

Die private Riester-Rente wurde im Jahr 2002 eingerichtet, nachdem eine Reform der gesetzlichen Rentenversicherung dafür gesorgt hatte, das Rentenniveau nach 45 Beitragsjahren von 70 auf 67 Prozent herabzusetzen. Um die entstehende Lücke zu schließen, wurde eine staatlich geförderte Privatvorsorge ins Leben gerufen, die künftig als private Riester-Rente bekannt wurde. Neben der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) und den Betriebsrenten ist die private Riester-Rente eine sinnvolle und inzwischen auch dringend nötige Ergänzung der Altersvorsorge.

Seitdem ist die private Riester-Rente die beliebteste Vorsorgeform der Deutschen, über 12 Millionen Verträge wurden bis 2008 abgeschlossen. Die private Riester-Rente springt da ein, wo die staatliche Versorgung aufhört. In Deutschland können über 30 Millionen Erwerbstätige die private Riester-Rente abschließen. Der Staat unterstützt die Bürger unter anderem durch Zulagen sowie Entlastungen bei der Einkommenssteuer. So profitieren Sparer gleich mehrfach, wenn sie sich für die private Riester-Rente entscheiden. Allein bei der Steuer lassen sich Aufwendungen für die Riester-Rente bis zu einem Betrag von 2100 Euro inklusive Riester-Zulagen absetzen.


Bildnachweis: © rgbstock.com – mqyumzC just4you

Pin It