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Mehrere hundert Euro, jeden Monat, überraschende Erhöhungen inklusive – wer zur Miete wohnt, hat weniger Geld im Portemonnaie, dafür aber meist deutlich mehr Stress als diejenigen, die ihre eigenen vier Wände bewohnen. Doch der Traum vom Eigenheim lässt sich vergleichsweise leicht in die Realität übertragen – und wenn das Haus oder die Wohnung zur Altersvorsorge dient, hilft der Staat tatkräftig mit Zulagen und Steuerentlastungen. Das Zauberwort heißt „Riester-Bausparverträge“.

Ein Bausparvertrag funktioniert wie eine Mischung aus einem Sparvertrag und einer Darlehensoption, allerdings spart der Kunde bei Riester-Bausparverträgen seinen Beitrag und die Zulagen an und nutzt diese als Grundlage für den späteren Haus- oder Wohnungskauf. Riester-Bausparverträge haben sich inzwischen neben den klassischen Riester-Anlagevarianten etabliert und erfreuen sich steigender Beliebtheit. Neben Fonds, Rentenpolicen und Banksparplänen sind sie eine weitere Möglichkeit, mit Riester-Zulagen den eigenen vier Wänden ein Stück näher zu kommen.

Zwar sind die Riester-Bausparverträge bislang noch in der Minderheit. Doch sogar die Zeitschrift „Finanztest“ sagt: „Wer in einigen Jahren ein Eigenheim plant, für den ist ein Riester-Bausparvertrag erste Wahl.“ Riester-Bausparverträge bieten neben den üblichen Bausparkonditionen nämlich noch zusätzlich viele tausend Euro an Förderung. Der Riester-Bausparvertrag ist also längst zu einer ernsthaften Alternative zu den bisherigen Finanzierungsmodellen geworden.

Normalerweise sehen Riester-Bausparverträge eine Ansparsumme von 50 Prozent vor, noch besser sind geringere Ansparsummen von 40 oder 30 Prozent. Ist die Summe erreicht, kommt die große Entscheidung: Bauen oder kaufen. Auch Ratenzahlung ist möglich, die Raten gelten dann als Riester-Beiträge.


Bildnachweis: © rgbstock.com – nZdmUDY Ayla87

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