Für unabhängige Entdeckungen in der Schwäbischen Alb stellt die kostenlose zeigmal-App standortbezogene Medien bereit. Sie informiert über Gebäude, Plätze und regionale Geschichten mit historischen Bildern, gesprochenen Beiträgen sowie interaktiven Anwendungen. Die Funktion für erweiterte Realität macht Veränderungen zwischen früheren Ansichten und der Gegenwart sichtbar. Sieben Projektpartner aus dem Landkreis Reutlingen liefern Inhalte. Da weder Registrierung noch vorgegebene Führungszeiten erforderlich sind, lässt sich die App bei geplanten Touren und spontanen Aufenthalten einsetzen.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Sieben Orte bündeln ihre Inhalte in einer gemeinsamen App
Mit Bad Urach, Münsingen, Hayingen, Lichtenstein, Sonnenbühl, Zwiefalten und der Region am Heidengraben beteiligt sich ein breit aufgestellter Kreis an dem Vorhaben. Die Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb entwickelte die Initiative und stand den Partnern bei der Umsetzung beratend zur Seite. Unterstützung erhielt das Projekt über eine Marketingförderung des Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. Die organisatorische Konzeption ermöglicht eine Erweiterung des Teilnehmerkreises. Weitere Kommunen können das Angebot zukünftig ebenfalls nutzen und mitgestalten.
Vergleichsfunktion macht Wandel zwischen Vergangenheit und Gegenwart direkt sichtbar
Die zeigmal-App stellt ortsbezogene Informationen zu Kultur, Geschichte und Sehenswürdigkeiten bereit. Über das Smartphone können Besucher historische Aufnahmen, Audiobeiträge und interaktive Inhalte abrufen. Dadurch lassen sich Hintergründe zu markanten Gebäuden und öffentlichen Plätzen direkt während des Rundgangs erschließen. Die integrierte Vergleichsfunktion verbindet frühere Bildansichten mit dem heutigen Standort. Sie macht sichtbar, welche Veränderungen stattgefunden haben, und unterstützt ein besseres Verständnis für die Entwicklung des jeweiligen Ortsbildes.
Vorgeschlagene Routen und Entdeckermodus bieten individuelle Tourenplanung für Nutzer
Für Besucher, die ihre Wege vorab planen möchten, stellt die App thematisch geordnete Routenvorschläge bereit. Diese erleichtern die Orientierung zwischen mehreren Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig bleibt die Nutzung offen für spontane Entscheidungen. Im Entdeckermodus ermittelt die Anwendung den Standort und präsentiert erreichbare Inhalte in der Nähe. Neben bekannten Zielen können auch weniger auffällige Orte oder lokale Geschichten sichtbar werden. Der Nutzer passt Strecke, Reihenfolge und Verweildauer nach Vorstellungen an. Termine sind nicht vorgesehen.
Kulturinteressierte entdecken regionale Geschichte kostenlos direkt mit dem Smartphone
Die zeigmal-App ist als frei zugängliches Informationsangebot für Menschen konzipiert, die die Region eigenständig erleben wollen. Kulturinteressenten, Familien, Urlauber und ortsansässige Besucher können die Inhalte je nach verfügbarer Zeit nutzen. Sie eignet sich für einen kurzen Rundgang durch die Stadt ebenso wie für längere Ausflüge in die Umgebung. Der kostenlose Download und der Verzicht auf eine Anmeldung ermöglichen den Einsatz unmittelbar am Standort ohne organisatorischen Aufwand vor Ort jederzeit.
Regionale Inhalte schaffen neue Impulse für individuelle Entdeckungen nachhaltig
Die Kooperation setzt auf eine gemeinsame digitale Infrastruktur, über die mehrere Kommunen ihre touristischen und kulturellen Inhalte veröffentlichen. Besucher müssen nicht unterschiedliche Anwendungen oder Internetseiten durchsuchen, sondern erhalten einen gebündelten Zugang. Dennoch bleibt die Darstellung auf die Identität jedes Ortes ausgerichtet. Sarah Reinhardt erklärt, dass das Projekt die regionale Vielfalt sichtbar machen und historische Hintergründe verständlich vermitteln soll. Gleichzeitig entstehen neue Anlässe, Orte, Wege und Sehenswürdigkeiten eigenständig näher zu erkunden.
Die zeigmal-App ermöglicht eine ortsunabhängig planbare, am Standort nutzbare Vermittlung regionaler Inhalte. Sie stellt historische Ansichten und erläuternde Medien bereit, während Augmented Reality frühere Zustände mit dem heutigen Ortsbild vergleichbar macht. Über Kartenfunktionen, Routenvorschläge und Hinweise in der Nähe finden Besucher passende Stationen für ihre Erkundung. Das Angebot verursacht keine Kosten und verlangt keine Registrierung. Es ergänzt klassische Führungen durch eine verfügbare Möglichkeit, Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Schwäbischen Alb zu erleben.

