Riester Rente im Vergleich Nicht alle Versicherungen überzeugen

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Die Riester Rente ist seit ihrer Einführung aufgrund einer mangelnden Transparenz in die Kritik geraten. Die unterschiedlichen Riester Produkte, besonders die der klassischen Riester Rente, seien zudem mit versteckten Kosten verbunden, so dass sich deutsche Sparer zu Recht fragen, ob sich das Modell Riester lohnt.

Die Vorteile der privaten Altersvorsorge liegen durch die Riester Zulagen klar auf der Hand und Sparer wissen im Vorfeld, in welcher Höhe die private Rente bis zum Tod ausgezahlt wird. Neben den Riester-Rente Zulagen profitieren Familien von der Riester-Rente Kinderzulage, die für jedes Kind, das nach 2008 geboren wurde, eine Höhe von 300,- Euro im Jahr, beträgt. Allerdings muss der steuerpflichtige Sparer einen Mindestbeitrag in die private Rentenversicherung einzahlen, um die Zulage Riester zu erhalten. Betrachtet man diese Fakten, insbesondere der Riester-Rente Kinderzulage, stellt man fest, dass sich die private Altersvorsorge durchaus lohnt. Leider muss man an dieser Stelle auch erwähnen, dass der Garantiezins bei Verträgen ab 2012 gesunken ist, so dass die Mindestrente niedriger ausfällt als bei früher abgeschlossenen Verträgen.

Ein weiteres Manko ist, dass viele Versicherungen verweigerten, sich dem Riester Vergleich zu stellen. Von insgesamt 55 Anbietern der Riester Rentenversicherungen, waren lediglich 29 Anbieter mit dem Test einverstanden und ließen einen Riester Vergleich durchführen. Hierbei stellte sich heraus, dass nur fünf der insgesamt 29 Versicherungen mit dem Resturteil „gut“ abschlossen. Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass sich Riester lohnt, solange die Wahl auf den optimalen Riester Sparvertrag fällt. In den  Vergleich der Riester Rente sollten die Riester-Rente Zulagen, die Kinderzulage sowie der Garantiezins mit einbezogen werden. Ebenso gilt es, sich in Testberichten ausführlich zu informieren.


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Hans-Jürgen Schwarzer

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