Altersvorsorge – aber ich bin doch noch jung?!

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Sie sind jung. Sie haben einen festen Job oder studieren gerade noch und arbeiten nebenbei um die Studentenkasse auf zu bessern. Vielleicht haben Sie ein Kind und genießen gerade Ihre Elternzeit mit dem kleinen Wunder. Ein neues Leben, zart und zerbrechlich.

Zerbrechlich, das ist wohl das Einzige, was das Alter damit gemein hat. Warum also jetzt schon ans Alter denken? Es ist doch noch so weit weg. Gerade erst hat alles neu angefangen.

Doch gerade jetzt ist dieser Gedanke am Wichtigsten. Denn in jungen Jahren, kann man das meiste für das Alter tun. Denn was ist in der Rente? Ist diese genauso hoch wie Ihr Gehalt jetzt? Bekommen Sie dann noch das, wofür Sie sich die Nächte im Studium um die Ohren gehauen haben um zu lernen? Können Sie Ihren Enkeln dasselbe bieten wie Ihrem Kind?

In den meisten Fällen müssen wir alle diese Fragen wohl oder übel mit nein beantworten. Wenn Sie diese Einschnitte nicht hinnehmen wollen, dann lohnt es sich in jungen Jahren von Anfang an manchmal an das Alter zu denken.

Denn der Staat fördert die private Altersvorsorge enorm. Einzahlen kann man einen selbst festgelegten Betrag, mindestens jedoch 60 Euro im Jahr. Für diesen betrag, bekommt man als Single schon 114 Euro Förderung. Als verheiratetes Paar kann man 228 Euro Förderung erhalten. Und stellt sich der lang erwartete Nachwuchs ein, wird dieser in der Riester Rente mit je 138 Euro gefördert. So bleibt auch die Altersvorsorge nicht auf der Strecke, wenn man das Erziehungsjahr für den kleinen Engel wahrnimmt. Als langfristige Geldanlage für die Altersvorsorge ist es also durchaus lohnenswert sich in seinem jungen Leben für ein paar Minuten Gedanken über das Alter zu machen. Mit einem fachkundigen und seriösen Berater an seiner Seite, kann man dann mit Sicherheit beruhigt ins weitere Leben starten und vor allem ohne viele Sorgen alt werden.


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Hans-Jürgen Schwarzer

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